Bohr- und Sprengtechnik

Mit modernen Bohrgeräten werden in regelmäßigen Abständen Löcher mit 95 oder 115 mm Durchmesser fast senkrecht in den Kalkstein gebohrt.

In den Warsteiner Steinbrüchen der WESTKALK werden die Bohrlöcher durch ein vollhydraulisches Raupenbohrgerät der Firma Atlas Copco vom Typ ROC L6 erstellt. Das 272 kW/365 PS starke und ca. 20 000 kg schwere Gerät erbohrt Tiefen von 7 m im Steinbruch Hillenberg und bis zu 24 m in den Steinbrüchen Hohe Lieth, Suttrop und Kallenhardt.

Nach dem Bohren werden die Bohrlöcher mit Sprengstoff und elektrischen oder elektronischen Zündern versehen und dann zur Sprengung gebracht. Die Bohrlöcher werden in Abständen von einigen Millisekunden gezündet, das führt zur Reduzierung von Erschütterungen in der Umgebung.
Durch die Sprengung wird das Gestein angehoben und fällt wieder auf den Boden, wodurch schon eine erste Zerkleinerung geschieht.
Große Gesteinsbrocken, auch Knäpper genannt, werden mit Hilfe einer Stahlkugel zerkleinert. Die Kugel wird von einem Bagger oder einem Radlader auf den Gesteinsbrocken fallen gelassen.

30.03.2011 – Sprenggesetzgebung im Betrieb richtig umsetzen (Gesteins Perspektiven) (419 KB)

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