Immissionsschutz

Die Regelungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BimSchG) bzgl. Sprengerschütterungen, Staub und Lärm sind verbindlich vorgeschrieben, sind Gegenstand unserer Betriebsgenehmigungen und werden von den Genehmigungsbehörden streng überwacht.

WESTKALK nimmt die Belastungen der Anwohner sehr ernst. Darum haben wir bereits in der Vergangenheit kontinuierlich Messungen von Sprengerschütterungen durchgeführt – und tun es weiter. Immer lagen und liegen die Ergebnisse deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwerten. In einem offenen Dialog versuchen wir dennoch Lösungen zu finden, wenn Anwohner trotz Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben durch uns von den Sprengerschütterungen betroffen sind.

Wir sorgen zudem dafür, dass unsere Entstaubungsanlagen auf dem neuesten Stand der Technik sind. Regelmäßig werden sie von der DEKRA Umwelt GmbH kontrolliert. Der Staubgehalt der Luft, die am Kamin aus den Entstaubungsanlagen austritt, liegt dabei weit unter dem zulässigen Grenzwert von 20 Milligramm pro Kubikmeter Luft (mg/m³).

Nach Aufstellung eines Feinstaubmesscontainers an die Zufahrtsstraße zu unserem Werksgelände in Warstein zeigte sich nach Auswertung der Messergebnisse bereits im Jahr 2006, dass die Steinindustrie Mitverursacher des Feinstaubes (PM 10) ist, für den die Europäische Union in einer EU-Luftqualitätsrichtlinie bestimmte Grenzwerte festgelegt hat. Im Jahr 2007 wurde  durch die Bezirksregierung in Arnsberg die Aufstellung und Umsetzung eines Aktionsplanes entsprechend dieser EU-Luftqualitätsrichtlinie vorgeschrieben, weil die Grenzwerte in Warstein deutlich überschritten wurden. Wir haben seither alle Maßnahmen wie Bewässerung von Zufahrtsstraßen, Lagerplätzen und innerbetrieblichen Wegen umgesetzt und unsere Spediteure veranlasst, nur mit abgeplanten LKWs das Werksgelände zu verlassen. Diese Maßnahmen haben zu einer deutlichen Reduzierung der Staubbelastung geführt und wir werden bei weiteren Erkenntnissen alle notwendigen Schritte zu einer Verbesserung der Luftqualität unternehmen.

Wir haben das Ingenieurbüro IBS, Prof. Dr.-Ing. habil. R. Schenk, mit einer umfangreichen Untersuchung der Feinstaubemissionen aus den Warsteiner Steinbrüchen beauftragt und veröffentlichen hier eine Zusammenfassung des Gutachtens:

Analyse und Berechnung der Feinstaubausbreitung für die Warsteiner Kalksteinindustrie und Umgebung (PDF – 2.5 MB)

 

 

Hier können Sie sich über die Inhalte des Aktionsplanes sowie die aktuellen Werte der Messungen informieren:

aktionsplan warstein 2006 rangetriftweg (1.44 MB)

 

 

Überschreitungstage:

https://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/pm10ueberschreitungen.htm

 

Das Umweltbundesamt zu Luftqualität in Warstein, Stand 29.01.2016:

Veröffentlicht im Hellweg-Radio am 29.01.2016

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